Ausflug in das Lager in Wiesbaden und die Zentrale von Stampin` Up! Europa in Frankfurt

Seit Wochen war ich schon ganz aufgeregt und gespannt, auf diesen einen Tag! Ich habe schon viel gehört von der „Firma“, dem Lager und den netten Leuten. Am 19.10.2016 sollte es dann endlich soweit sein! Einige Demonstratoren aus der Gruppe von Jutta Frank durften das Zentrallager in Wiesbaden und die Europa Zentrale von Stampin` Up! in Frankfurt besichtigen!

Auf der A3 ist ja bekanntlich immer wirklich fiel los, deshalb bin ich sehr früh nach Wiesbaden losgefahren und nach fast 2 Stunden endlich angekommen. Nachdem wir alle vor einer kleinen unscheinbaren Halle mitten im Gewerbegebiet von Wiesbaden eingetroffen waren, haben wir die „heiligen Hallen“ (das Lager) betreten. Gemeinsam mit Stefan Strumpf der seit März diesen Jahres der neue Business Development Manager für Deutschland und Österreich von Stampin` Up! ist, haben wir uns dann das Lager angesehen. Stefan war sehr geduldig mit uns und hat alle Fragen die wir hatten beantwortet und das waren nicht gerade wenige!

Im Wareneingang wurde uns der genaue Ablauf erklärt, wie die Produkte von Stampin` Up!  aus der USA zu uns nach Deutschland kommen. Unter anderem wird die Ware erst über den Atlantik in Containern nach Hamburg gebracht, um von dort dann ins Zentrallager für Europa weitertransportiert zu werden. Die Produkte haben also schon einen sehr langen Weg hinter sich gebracht, bevor sie „kurz“ im Lager zwischen geparkt werden.

besichtigung_lagerAus dem Wareneingangsbereich werden die vielen Pakete dann ins Hochregallager verräumt. Dieses Regal ist so mega hoch und mega lang…  Am liebsten hätte ich mich mitten rein gesetzt und die Pakete alle aufgemacht um nachzusehen, was darin ist…

besichtigung_lager2Wir sind dann weiter in den Kommisionierbereich gegangen. Hier hat es mir dann auch nochmal den Atem verschlagen. Hier standen lange Regale mit offenen Kartons! Man konnte die vielen Stempel, Stempelkissen, Stanzen, Bänder, Papiere, etc. sehen und anfassen. Es war unglaublich so viele Stampin` Up! Produkte auf einmal zu sehen, einfach wie im Schlaraffenland… – ich hatte leider keine große Tasche dabei…  😉

besichtigung_lager3Uns wurde dann auch der genaue Ablaufprozess bei einer Bestellung erklärt. Es scheint ganz einfach: wir bestellen am PC zu Hause und nach 3 Tagen ist die Ware da. Allerdings stecken hinter diesem „einfachen“ Vorgang doch mehr einzelne Prozesse, die wir gar nicht kennen:

Wir bestellen unsere gewünschten Produkte über unseren Account. Die Bestellung trifft dann zentral in den USA ein. Von dort aus wird sie weitergeleitet an die entsprechende Systemstelle im Zentrallager. Hier werden die Aufträge dann entsprechend verteilt. Es ist etwas schwierig, die einzelnen Schritte so genau zu erklären, ohne einen Roman zu schreiben und es trotzdem verständlich zu machen. Ich habe auch ein paar Fotos gemacht, die hierbei etwas helfen sollen.

Im Kommisionierbereich gibt es Kommisionierwagen, die mit einzelnen kleinen Containern (die über einen RFID-Chip verfügen) besetzt sind. Dieser RFID-Chip enthält jeweils eine Bestellung. Der Kommisionierwagen wird mit ca. 10 Containern beladen und fährt durch die Regalreihen mit den Produkten. Die ganzen Produkte sind mit Scannern verbunden, d.h. fährt der Wagen am bestellten Produkt vorbei, hält er an und der Kommisionierer muss es aus dem Regal in den jeweiligen Container legen. Sind die Bestellung komplett, fährt der Wagen zur Kommisionierung. Dort steht wieder eine Person, die die Container aus dem Wagen nimmt und einscannt. Hier wird gleich die Adressaufkleber sowie die Rechnung für das Paket erstellt. Weiter geht´s über ein Rollenband zum Einpacken. Hier stehen nun auch Personen, die die Ware nun in die Kartons zum Verschicken packen.

Im Warenausgangsbereich der Halle standen so viele Pakete von Stampin` Up! (man konnte es kaum glauben) und warteten nur darauf, abgeholt zu werden und per Post an die Demonstratoren verschickt zu werden. Leider hatte ich immer noch keine große Tasche dabei…

besichtigung_lager1Mich hat ehrlich gesagt sehr überrascht, dass trotz der Größe dieses Unternehmens und der Anzahl der Bestellungen hier wirklich noch Handarbeit angesagt ist. Ich hätte nicht gedacht, dass hier so viele Arbeitsabläufe von Menschen ausgeführt werden und nicht von Maschinen. Das ist in der heutigen Zeit eigentlich sehr ungewöhnlich. Aber es funktioniert trotzdem und das auch sehr gut. Wenn man die ganzen Hintergründe über die Lieferung der Ware kennt, ist man sehr erstaunt, dass man die bestellte Ware so schnell erhält und alles meistens reibungslos abläuft.

Nach dieser Lagerbesichtigung ging es dann direkt mit dem Auto nach Frankfurt, um die Zentrale von Stampin` Up!  Europe zu besuchen. Nachdem wir alle im Parkhaus geparkt hatten, ging es direkt mit dem Aufzug nach oben. In dem Gebäude selbst durften wir leider aus sicherheitstechnischen Gründen keine Fotos machen. Nach dem „Sicherheitscheck“ durften wir dann die Büroräume in den oberen Etagen besuchen.

Ich dachte, dass mich hier ein riesiger Verwaltungsapparat mit einer Menge Mitarbeitern erwartet.  Aber auch hier war ich sehr überrascht, dass ein so großes weltweites Unternehmen mit so wenig „Platz“ auskommt. Wir sind unsere „Runde“ durch die Abteilungen gelaufen, haben die netten Personen vom Support kennengelernt (nun hat man zu der freundlichen hilfsbereiten Stimme auch ein Gesicht). Der Geschäftsführer von Stampin` Up! Europe Axel Krämer hat sich auch kurz zu uns gesellt und wir konnten mit ihm sprechen.

Allerdings waren wir zu einem etwas ungünstigen Zeitpunkt da: One Stage am 05.11.2016 steht vor der Tür und es muss viel vorbereitet werden… Zudem steht auch noch die große Inventur Ende Oktober an…

Wir durften auch den Medien- und Konferenzraum besuchen, in dem auch schon das ein oder andere Video abgedreht wurde.  Hier sind auch noch Dekorationen/Produkte vorhanden, die nicht aus der aktuellen Kollektion stammen und somit auch nicht mehr erhältlich sind.besichtigung_zentraleStefan Strumpf hat uns Bilder von einem Besuch im Fertigungswerk in Kanab (USA) gezeigt, in dem die Stempel hergestellt werden. Stampin` Up! ist wirklich eine beeindruckende Firma, die immer noch in Handarbeit arbeitet!

Mein Fazit für diesen Tag: Es hat super viel Spaß gemacht diese Firma „intern“ kennenzulernen, nicht nur die Produkte. Und ich freue mich schon darauf, wieder einmal hinter die Kulissen zu Blicken…

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